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Autor Thema: Apnoe - "Meditation oder Wahnsinn"  (Gelesen 22752 mal)
kira
Gast
« Antworten #15 am: 28. Dezember 2008, 10:28:54 »

Und nachdem ich ja schon wieder heftigst Luftanhalten geübt hab, natürlich unter fachkundiger Anleitung, solltest auch du, Babata, mit 6l Lungenvolumen, ganz entspannt auf dem Beckenboden liegen können, muss eben meeeeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhhrrrrrrrrrrrrr ausatmen, Grin
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Maoi
Gast
« Antworten #16 am: 13. Mrz 2009, 08:50:03 »

hi zusammen!

Also ich muss sagen das hat schon was, möchte jetzt nicht der über drüber apnoe taucher werden, aber in den letzten 2 Hallenbad trainings habe ich immer am ende ein paar Übungen gemacht und ich muss sagen es geht von mal zu mal besser und es bringt eine gewisse innere Ruhe uns Sicherheit!!

Sicher auch ein vorteil fürs Flaschentauchen!
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kira
Gast
« Antworten #17 am: 24. April 2009, 10:19:43 »

Ich würd mal wissen wollen, wo euch das Streckentauchen leichter fällt, auf einer kurzen Bahn mit Wenden oder auf der langen Bahn? Ich tauch lieber auf der 50m Bahn, find da meinen Rhytmus besser
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babata
Gast
« Antworten #18 am: 24. April 2009, 11:28:59 »

Und nachdem ich ja schon wieder heftigst Luftanhalten geübt hab, natürlich unter fachkundiger Anleitung, solltest auch du, Babata, mit 6l Lungenvolumen, ganz entspannt auf dem Beckenboden liegen können, muss eben meeeeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhhrrrrrrrrrrrrr ausatmen, Grin

ansich is mir ja eh klar dass ich einfach die luft rauslassen muss... is ja auch logisch...aber!:
ich war ja niemals in einer apnoeausbildung... aber ich dachte immer man muss die luft anhalten (also drinnen lassen und nicht ausatmen) ..."um die luft länger anzuhalten".
sollte ich da falsch liegen lasse ich mich gerne belehren!
 Huh? Huh? Huh?

bei tieferen becken (z.b. +/- 5 m), denke ich) sollt ich ansich eh kein problem mehr haben um unten zu bleiben nur bei flachen becken (unter 2m) hab ich lieber blei dabei.

auf jedenfall auch von mir gratulation zum abgeschlossen kurs... jetzt haben wir ja endlich einen profi an bord der uns die sache bestimmt näher bringen wird.

lg
« Letzte Änderung: 24. April 2009, 11:32:33 von babata » Gespeichert
kira
Gast
« Antworten #19 am: 24. April 2009, 12:22:44 »


ansich is mir ja eh klar dass ich einfach die luft rauslassen muss... is ja auch logisch...aber!:
ich war ja niemals in einer apnoeausbildung... aber ich dachte immer man muss die luft anhalten (also drinnen lassen und nicht ausatmen) ..."um die luft länger anzuhalten".
sollte ich da falsch liegen lasse ich mich gerne belehren!


Die Taucherei mit leerer Lunge ist dafür da, das sich der Körper dran gewöhnt, ohne oder mit wenig Sauerstoff im Blut auszukommen, das gehört zum Vorbereiten. Getaucht auf Strecke wird dann klar mit ganz voller Lunge.
Und was das Profi angeht, hihi, sicher nicht, denn sonst könnt ich ja genau erklären, was wir da so treiben. Wenig Sauerstoff und viel CO2 im Körper sind aber die begrenzenden Sachen beim Apnoe, und da gibt es eben spezielle Übungen, um sich daran zu gewöhnen. Ich frag mal nach den Tabellen, da gibt es eine Trainingsmetode, wo du durch stetiges Ändern der Pausen oder Apnoezeiten gezielt trainieren kannst. Mal werden die Apnoezeiten, also wo du Luft anhälst länger und die Pausen zum Luftholen bleiben gleich, anders hälst du immer die gleiche Zeit lang die Luft an, verkürzt aber die Pausen immer mehr.

Ich hab mal nen link gefunden http://www.nedwed.biz/artikel/Tabellen-Training.pdf
« Letzte Änderung: 24. April 2009, 13:13:48 von kira » Gespeichert
Medea
Gast
« Antworten #20 am: 24. April 2009, 23:45:34 »

ja alles gut und schön - bloß ! wenn dir auf 27m !!! ein Apnoetaucher entgegengeschwebt kommt, dich locker grüßt und noch ein kleines Späßchen macht, dann denkst du du bist im falschen Film ! Huh?
ist mir in meinem Hausbruch passiert - und jetzt sind wir gute Freunde - wir tauchen halt nur immer paar Minuten zusammen, manchmal klaut er sich auch Luft vorn mir - aber wir haben immer mächtig viel Spaß  Grin
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babata
Gast
« Antworten #21 am: 25. April 2009, 01:22:37 »

Die Taucherei mit leerer Lunge ist dafür da, das sich der Körper dran gewöhnt, ohne oder mit wenig Sauerstoff im Blut auszukommen, das gehört zum Vorbereiten. Getaucht auf Strecke wird dann klar mit ganz voller Lunge.
Ich hab mal nen link gefunden http://www.nedwed.biz/artikel/Tabellen-Training.pdf

...ja so in etwa habe ich mir das eh gedach!

ich selbst habe das früher nicht trainiert... habe mir ja auch mein wissen nur einzeln irgendwo herausgesucht... und das ohne internet  Grin Grin Grin ich hab eher nur auf konzentration, ruhe, luftanhalten und auch "lungendehnung"... also nach vollem einatmen luft nachdrücken ...oder so ... wie auch immer man das nennt!

das mit dem ausatmen mache ich im grunde auch beim tauchtraining (beim indoor diving). im mittelpunkt steht dabei die frage... sollte mal die luft weg sein (und das bei denkbar schlechtem zeitpunkt) wie lange komme ich ohne luft aus und welche bewegungsform bzw. geschwindigkeit ist die ökonomischste form! was leider (bzw. "zum glück") nur schlecht trainierbar ist, ist die panik zu kontrollieren bzw. ruhe zu bewahren um nicht unötig sauerstoff zu verbrennen!
ich denke aber dass ein solches training auch sehr empfehlenswert für taucher wäre, speziell bzgl. CO2!

schade das ich aus dem training gekommen bin (und auch noch zusätzlich zum rauchen begonnen habe), ich würde gerne wieder mal ohne geräte etwas länger bzw. tiefer runter gehen!  Cry

zu link:
sehr interessant! danke!

lg
babata




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babata
Gast
« Antworten #22 am: 25. April 2009, 01:43:33 »

ja alles gut und schön - bloß ! wenn dir auf 27m !!! ein Apnoetaucher entgegengeschwebt kommt, dich locker grüßt und noch ein kleines Späßchen macht, dann denkst du du bist im falschen Film ! Huh?
ist mir in meinem Hausbruch passiert - und jetzt sind wir gute Freunde - wir tauchen halt nur immer paar Minuten zusammen, manchmal klaut er sich auch Luft vorn mir - aber wir haben immer mächtig viel Spaß  Grin

ich habe auch einmal (vor gut 14 jahren) einem taucher im neufeldersee gewinkt! ich hab ihm auch gedeutet er möge mir luft geben aber da hat er verweigert... hat mir nicht vertraut... ist aber auch verständlich!

Frage an alle:
stimmt das eigentlich, dass man unter erhöhtem PO2-wert länger die luft anhalten kann?  ich würde sagen "JA" aber bin mir nicht mehr ganz sicher ...ich hörte einmal etwas anderes. eigentlich wäre es ja logisch.
außerdem ist ja beim apnoe das problem vorhanden dass es beim auftauchen sogar zu einer bewustlosigkeit kommen könnte sobald der PO2-wert unter 0,21 fällt! ...ist doch richtig ...oder?

lg
babata

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kira
Gast
« Antworten #23 am: 26. April 2009, 13:13:10 »

also ob man bei erhöhten PO2 ( ich nehm man an, damit ist der Sauerstoffpartialdruck gemeint) länger Luftanhalten kann, weiß ich nicht, wo soll der denn auch herkommen normal. Also mit reinen Sauerstoff atmen vorm Apnoe geht das, das hab ich mal gesehen beim Static. Aber für den Atemreflex ist nicht der Sauerstoff, sondern das CO2 zuständig. Ich würde sagen, egal, wie hoch der Sauerstoffanteil ist, wenn der CO2-Anteil die Einatemreizschwelle erreicht hat, ists vorbei mit Luftanhalten. Und bevor jetzt die Frage nach Hyperventilation kommt, da könnt man ja auch länger die Luft anhalten, dabei wird nicht der Sauerstoffanteil erhöht, sondern der CO2 Anteil durch das Abatmen gesenkt.

Das andere, BO beim Auftauchen, das stimmt, deshalb soll ich, na, und alle anderen auch, hihi, auch beim Apnoe auf den letzten Metern ein bisschen langsammer werden beim Auftauchen. Weil die Lunge sich auf den letzten Metern extrem schnell wieder ausdehnt, und Sauerstoff aus dem Blut stärker in die Lunge , also in die Lungenbläschen kommt. Dadurch sinkt der Sauerstoffanteil im Blut und es kann zur Bewusstlosigkeit kommen.
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babata
Gast
« Antworten #24 am: 26. April 2009, 13:41:17 »

also ob man bei erhöhten PO2 ( ich nehm man an, damit ist der Sauerstoffpartialdruck gemeint) länger Luftanhalten kann, weiß ich nicht, wo soll der denn auch herkommen normal. Also mit reinen Sauerstoff atmen vorm Apnoe geht das, das hab ich mal gesehen beim Static.

ansich steigt der PO2- wert beim abtauchen automatisch... weil... wenn ich an der oberfläche einatme (21%) und auf 10 m abtauche werden die PO2-wert von 21 % (bzw. wahrscheinlich nur mehr ca. 17%) sauerstoff in der lunge automatisch in dieser tiefe verdoppelt! ...also z.b. 17% = 0,17 bar PO2 = 0,34 bar PO2 in 10 m tiefe!

somit kann mann die frage auch anders stellen:
... kann ein apnoetaucher, der in einer tiefe von (z.b.) 10 m tiefe trainiert, dort die luft länger anhalten als auf z.b. 1 m tiefe Huh??

lg
babata
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kira
Gast
« Antworten #25 am: 26. April 2009, 17:30:19 »

ähhhhhhh, halllo, APNOE, und wenn sich der Partialdruck auch verändert, das Volumen halbiert sich aber. Die absolute Menge an Sauerstoff bleibt gleich, oder hab ich jetzt in Physik völlig versagt??? Zum Tarrieren hab ich an der Oberfläche zb 5l zur Verfügung, in einem Meter ein bisschen weniger, und in 10m sinds dann nur noch 2,5l, ich atme ja nicht mehr ein
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kira
Gast
« Antworten #26 am: 26. April 2009, 17:37:03 »

wenn ich jetzt aber in 10m tiefe an einem gerät atme und dann die luft anhalten will,.............jetzt wirds aber sehr theoretisch, weil der Partialdruck des CO2 auch höher ist, aber sich die Reizschwelle nicht verdoppelt....oder  Hilfäääääääääääääää
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babata
Gast
« Antworten #27 am: 26. April 2009, 18:55:36 »

ja das ist jetzt die frage!

mir ist klar das beim "luftanhalten" im körper sehr viele abläufe vorhanden sind wodurch diese "theorie" so natürlich nicht anwendbar ist! (sonst könnte ich ja endlos die luft anhalten solange ich nur brav abtauche!)

dein gedanke mit der "absoluten luft bzw. sauerstoffmenge" könnte der ausschlaggebende hinweis sein, aber ICH GLAUBE dieser gedanke ist so nicht ganz richtig!

ansich benötigt der menschliche organismus einen parzialdruck von 0,21 bar um ca. +/- 4% sauerstoff aus dem atemgas zu entnehmen welche er benötigt.

z.b. bergsteigen:
wenn man am berg von "dünne luft" redet bedeutet das nicht das dort oben weniger sauerstoff ist! in der höhe beträgt der sauerstoffanteil (fast) genauso 21% wie auf meereshöhe. da aber der umgebungsdruck sinkt, sinkt auch der PO2 wert unter 0,21 bar und somit kann der körper nicht mehr die nötige menge an sauerstoff entnehmen die er benötigt! somit kommt es zu einer sauerstoffunterversorgung des organismus! desweg kommt es nicht auf den O2-gehalt des atemgases an sondern auf den PO2-wert.

siehe "Tauchen & Medizin":
http://www.divebase.at/forum/index.php?topic=84.0

jetzt stellt sich die frage wie das beim apnoe ist!
jetzt mal abgesehen vom CO2 (welcher hier natürlich eine große rolle spielt!).
(theoretisch)... wenn ich nun  an der oberfläche einatme ... wird der sauerstoff des atemgases in der lunge von 21% auf ca. +/- 16 bis 17% reduziert und somit fällt auch der PO2-wert auf ca. 0,16 bis 0,17 bar. daraus folgt wiederum eine O2-unterversorgung.
aber jetzt... wenn ich mit diesen ca. 16-17% O2 in meiner lunge auf 10m abtauche müsste somit auch der PO2-wert in meiner lunge auf ca. 0,32 bis 0,34 bar ansteigen, und die lunge sollte wieder sauerstoff aus dem atemgas entnehmen können!

beim tauchen ist es ansich möglich, in/ab 10m wassertiefe (ab 2 bar umgebungsdruck) ein gasgemisch mit nur 10,5% O2-anteil zu atmen, weil der PO2-wert trotzdem wieder 0,21 bar beträgt!
(abgesehen vom CO2-gehalt) sollte das fürs apnoetauchen genauso gelten wie fürs gerätetauchen!

...kann sein, dass dein oben genanntes training ("mit ausgeatmeter lunge") SPEZIELL FÜRS AUFTAUCHEN gedacht ist, um den organismus auf diese unterversorgung zu trainieren (< 0,21 bar)?

wie gesagt ...sehr interessante theorie die es zu hinterfragen gilt! könnte sicher speziell für apnoetaucher wichtig sein könnte.

kira... kannst du vielleicht mal einen deiner lehrer diesbezüglich ein paar fragen stellen? würde mich sehr interessieren wie es nun wirklich ist! und spielt für diese überlegung auch der CO2-wert eine rolle? könnte ja auch sein dass diese theorie aufgrund des CO2 (bei apnoe) garnicht anwendbar ist? natürlich hört sich deine überlegung ebenfalls richtig an!
(natürlich sind auch unsere mitglieder gefragt!)

lg
babata
« Letzte Änderung: 26. April 2009, 19:38:55 von babata » Gespeichert
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nur Trimix is besser


« Antworten #28 am: 27. April 2009, 07:14:43 »

Hallo,
beim ADA-Club gibts zwei Profis in APNOE Ausbildung. Grin Grin
Die Henni Kissling  Grin http://www.divepage.at/  und
Dieter Baumann   Grin http://www.apneaplanet.at/  .

Beides echte Profis , wirkliche Könner  und seeeeehr liebe Leut'  Grin Grin

Die helfen sicher gerne weiter. Könnt Euch mit meinem RL-Namen auf mich beziehen.

L.G. Opi1
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fully submersible


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« Antworten #29 am: 27. April 2009, 08:24:29 »

die sind doch beide, jede(r) in einer disziplin weltmeister geworden, oder täusch ich mich da?
supa infoquelle auf jeden fall!
aber wie ich so lese hat auch kira ihre hausaufgaben gemacht  Grin


liebe grüssels,
operator
 Cool
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