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Autor Thema: Apnoe - "Meditation oder Wahnsinn"  (Gelesen 22753 mal)
kira
Gast
« Antworten #30 am: 27. April 2009, 12:12:08 »

naja, hausaufgaben grad nicht, aber das ist schon doll theoretisch, da sind die "extremapnoetaucher" wohl eher gefragt.
nur eins, zur dünnen luft auf dem berg, und "nicht weniger sauerstoff". Warum ist denn die luft da "dünner"? Weil der Druck geringer ist, heisst das nicht, das dort auch weniger Sauerstoff ist, absolut gesehen. 21% ist ja keine Mengen angabe, sondern ein relativer wert. Viel Sauerstoffatome= hoher Druck, wenig = niedriger druck. abgesehen davon, das der Körper den PO2 braucht, um überhaupt Sauerstoff auf nehmen zu können.

und zu den Übungen mit leerer Lunge, die sind nicht speziell fürs auftauchen gedacht, die bringen ja auch was beim Strecken oder Zeittauchen. die gewöhnung an wenig Sauerstoff und/oder hohen CO2 Anteil ist ja eigentlich gedacht, um im anschluss an diese übungen bessere Leistungen zu schaffen und nicht, um den körper dauerhaft dran zu gewöhnen. aber ich frag da nochmal nach
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Trilaminator
Gast
« Antworten #31 am: 27. April 2009, 13:08:23 »

Moin,

ich denke wenn man Medidation gut beherscht ist das in allen Lebenslagen von großem Vorteil ... einfach sich mal ein paar Stufen runterschalten kann nie verkehrt sein!


Liebe Grüße
TRI
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Trilaminator
Gast
« Antworten #32 am: 28. April 2009, 03:42:10 »

Moin,

ich glaube alle kennen dieses Video schon! Aber trotzdem ich denke es paßt in diesen Thread ganz gut rein!

Viel Spaß beim gucken

http://www.youtube.com/watch?v=0EnlBIrxsXk


Liebe Grüße
Euer TRI
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babata
Gast
« Antworten #33 am: 03. Mai 2009, 20:28:56 »

hallo kira!

also...

ich (wir) habe gestern und heute den Dieter Baumann am neufelder see getroffen (beim unterrichten). 
wie bereits vom Opi1 und operator erwähnt... apnoe -profi, -lehrer, -staatsmeister, -weltrekordhalter, usw. (hat sogar den Herbert Nitsch trainiert)

ich habe mit ihm ein bischen getratsch ...eine wirklich sehr nette person... und wenn man ihn das 1. mal sieht würde man(ich) es nicht für möglich halten was der mann leistet... HÖCHSTER RESPEKT MEINERSEITS!!!

natürlich habe ich ihn zu unserem thema über den PO2 wert befragt!
dabei hat er mir bestätigt dass man bei einem erhöhte PO2-wert (in der tiefe) die luft länger anhalten kann als an der wasseroberfläche!
...seine aussage: "wenn mir ein taucher erzählt er kann in der tiefe die luft 4 minuten lang anhalten... da lach ich nur darüber!"
aber das gilt auch für apnoetaucher... mit seinem hinweise dass es beim auftauchen zu einem blackout kommen kann wenn der PO2-wert wieder unter 0,21 bar fällt. somit kann man z.b. beim apnoetraining in der tiefe ebenfalls länger die luft anhalten...aber vorsicht beim auftauchen!

lg
babata
« Letzte Änderung: 04. Mai 2009, 11:40:28 von babata » Gespeichert
kira
Gast
« Antworten #34 am: 04. Mai 2009, 12:47:17 »

Aber was bringt mir das jetzt? wenn ich an der Oberfläche einatme und dann abtauche? Ich atme doch nicht in der Tiefe beim Apnoetauchen
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babata
Gast
« Antworten #35 am: 04. Mai 2009, 14:02:33 »

Ich atme doch nicht in der Tiefe beim Apnoetauchen

das macht nichts!

...wenn du oben einatmest hat der druck in deiner lunge 1 bar ... wenn du dann auf z.b. 10 m abtauchst steigt der wasserdruck und auch der druck in deiner lunge auf 2 bar. somit kann die lunge mehr sauerstoff aus dem selben gasgemisch entnehmen.

man kann dann natürlich nicht doppelt so lang die luft anhalten weil die lunge ständig und sehr schnell den sauerstoff beim abtauchen verbrennt ...aber der "vorgang des abtauchens" hilft der lunge etwas mehr O2 aus dem selben atemgas zu entnehmen.
und weil dann beim auftauchen kaum mehr O2 da ist kommt dann ein blackout sehr plötzlich.
...man könnte auch sagen dass sich der atemreiz "verzögert" wird und sich nach "hinten" verschiebt.

lg
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kira
Gast
« Antworten #36 am: 04. Mai 2009, 14:25:35 »

dieser vorgang läuft aber automatisch ab, das kann ich nicht beeinflussen, hat also keine auswirkung auf die zu erreichende tiefe. denn den o2 den ich durch den höheren druck in der tiefe mehr aufnehme, der fehlt mir dann beim hochkommen. in der praxis ist doch so, das wenn ich 50m weit tauchen kann, es nicht automatisch heisst, das ich 25m tief tauchen kann, ohne gefahrlos wieder hochzukommen.
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babata
Gast
« Antworten #37 am: 04. Mai 2009, 14:42:26 »

ja die praxis hängt natürlich von unzähligen faktoren ab die es auch zu trainieren gilt!
aber mir ging es mal um die grundsätzliche physik! wie es im detail ist weiss ich auch noch nicht, ich hab ja keine apnoeausbildung und ich habe nur kurz über das thema mit dem dieter baumann getratscht!

frag doch mal bei deinen lehrern nach wie das thema praktisch anwendbar ist! würde mich auch interessieren.

lg
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kira
Gast
« Antworten #38 am: 04. Mai 2009, 14:49:28 »

praktische anwendung ist, eben zu wissen, das, wenn es dir in der tiefe gut geht, eben durch die erhöhte sauerstoffaufnahme, der aufstieg dann eine gefährliche situation hervor rufen kann. was bedeutet, nicht nur gerätetauchgänge müssen gut geplant sein, auch apnoetauchgänge sollten nicht nach "gefühl" gemacht werden.
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